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STEFFEN MÖLLER

Steffen Möller, Schauspieler und Kabarettist

„Polen und Deutschland sind Nachbarländer. Trotzdem wissen die Menschen immer noch wenig voneinander, und das vorhandene „Teilwissen“ ist mit vielen Vorurteilen und Stereotypen bestückt. Gegenseitige Aufgeschlossenheit und direkter Kontakt sind darum sehr wichtig, um zwischen den Ländern eine Brücke zu bauen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte ist notwendig, um die eigene Identität auszuprägen. Wie die Zukunft aussehen wird, hängt von uns allen ab. Durch gemeinsame, kreative Arbeit haben die deutschen und polnischen Jugendlichen bei [Weiße Flecken] die Gelegenheit, sich über die Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit für die gegenwärtigen und künftigen deutsch-polnischen Beziehungen einzusetzen. Deswegen finde ich das step21-Projekt gut und unterstützenswert.

Die deutschen und polnischen Schülerteams untersuchen in dem Projekt die NS-Presse, die damals die öffentliche Meinung in beiden Ländern maßgeblich bestimmt hat, und entwickeln einen eigenen kritischen Zugang zum Thema Pressefreiheit und -manipulation. Auch heute üben Medien großen Einfluss auf die Ausprägung von Weltbildern aus und prägen nicht zuletzt auch das Bild der polnisch-deutschen Beziehungen. [Weiße Flecken] schärft den Blick und trainiert den Umgang mit Medien: Damit ist es ein zukunftsweisendes Projekt und eine große Chance für die Jugendlichen beider Länder.“

 

Steffen Möller gehört zu den populärsten Deutschen in Polen. Bekannt ist der Schauspieler und Kabarettist vor allem aus der Fernsehserie „M jak Milosc“ (L wie Liebe) und aus der wöchentlichen Unterhaltungsshow „Europa da sie lubic“ (Europa kann man mögen). Für seine Verdienste um das deutsch-polnische Verhältnis wurde er im Juni 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Weiße Flecken

Wie die dritte Ausgabe der
[Weiße Flecken]-Zeitung und der Unterrichtsbaustein bestellt werden können, erfährt man hier.

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