Spenden

Paten & Unterstützer

(c) RTL / Rolf Baumgartner
(c) RTL / Rolf Baumgartner

Susan Sideropolis, Schauspielerin

Zivilcourage finde ich sehr wichtig und mutig, aber nicht selbstverständlich. Wenn mehr Menschen sich öffentlich einsetzen würden und es normaler in unserer Gesellschaft werden würde, würde man sich nicht mehr so hilflos und allein fühlen.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen weniger wegschauen und sich gerade als Gruppe (also schon zu zweit) handeln, oder wenn man allein ist, Fremde zur Hilfe sucht! Zumindest würde ich es so machen!

 

 

.

Elli Erl, Sängerin

Ich glaube fast jeder von uns war schon mal in der Situation, von einem Fremden blöd angemacht zu werden oder beobachten zu müssen, wie ein Anderer mies behandelt wurde. Zum Beispiel in der Bahn, im Cafe, abends beim Weggehen. Zumindest mir ist sowas schon passiert und ich kann sagen, eine schöne Situation ist das nicht. Und vor allem, wie reagiere ich richtig?!

Deshalb finde ich es super, dass es öffentliche Aktionen gibt, die uns zeigen, wie wir uns in solchen Momenten richtig verhalten sollten. Wie wir im richtigen Maße Zivilcourage zeigen können. Denn Wegschauen ist falsch, Held spielen aber auch.

 

 

.

Ulrich Dovermann, Leiter der Abt. Rechtsextremismus (bpb)

Kann man Zivilcourage lernen?

Man kann solche Situationen einfach mal ausprobieren. Wenn man das einmal nur gemacht hat, ist man wie befreit. [...] Schon das Ansprechen eines andern „Komm lass uns was machen“ ist ne Befreiung. Man muss es einfach mal ausprobiert haben.  Zivilcourage ist auch ein Risiko. Ohne Risiko ist es keine Courage. Man kann Fehler machen. Deshalb soll man auch ganz überlegt handeln. Man muss nicht an den Täter herangehen und ihn zusammenschlagen. Man kann Abstand und ihn anschreien. Situationen herstellen, in denen der Täter nicht mehr weiß, wie er sich verhalten soll.  

Ein Interview zum Thema Zivilcourage mit Ulrich Dovermann

.