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29.09.2009

Botschafter Jindrák dankt tschechischen [Weiße Flecken]-Teilnehmern für ihr Engagement

Milan, Markéta, Jakub, Vojtěch und Bianka aus Brno (Brünn) in Tschechien haben neun Monate lang für das [Weiße Flecken]-Projekt gearbeitet. Sie recherchierten zu den Erschießungen von Studenten durch die SS im Brünner Kaunitz-Kolleg. Nach langem Suchen fanden sie auch einen ehemaligen Häftling des SS-Gefängnisses, den sie für ihre Zeitungsseite interviewten. Und auch als die Zeitung gedruckt war, war die Arbeit nicht vorbei: Nach zwei Tagen intensiver Vorbereitung brachten sie allen Mut auf und stellten bei der feierlichen Abschlussveranstaltung im Jüdischen Museum in Berlin ihre Erfahrungen und die neue Zeitung 300 Gästen, Bundeskanzlerin Angela Merkel und vielen Journalisten vor.

Dafür bekamen die fünf vom Team „Brünner Drachen“ nun ein offizielles Lob vom tschechischen Botschafter in Berlin, Dr. Rudolf Jindrák. Der Projekt-Pate dankte ihnen und ihrer Schule in einem persönlichen Brief, den alle ihre Mitschüler und Freunde auf der Schul-Homepage nachlesen können.

Gerade die alltäglichen zwischenmenschlichen Kontakte würden zur Überwindung von Vorurteilen beitragen und damit auch zu einem friedlichen Zusammenleben im zusammenwachsenden Europa, schreibt der Botschafter. Dazu hätten Milan, Markéta, Jakub, Vojtěch und Bianka erheblich beigetragen:

„Sehr hoch schätze ich die Art und Weise ein, wie sie sich in das Projekt eingebunden haben und die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert haben. Mit ihrem beispielhaften Auftreten auf der erwähnten Veranstaltung (der Präsentation der [Weiße Flecken]-Zeitung am 30. Juni im Jüdischen Museum Berlin, Anm. d. Redaktion) haben sie nicht nur Ihr Gymnasium repräsentiert, sondern die Tschechische Republik als Ganzes, und dafür möchte ich ihnen meinen aufrichtigen Dank ausdrücken.“ 

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