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ERGEBNISSE & REAKTIONEN

Medienmacht und verantwortlicher Journalismus

Wie die Macht der Medien zu politischen Zwecken missbraucht werden kann und welche katastrophalen Folgen das haben kann: das verdeutlichten die 15 Projektteams mit ihrer gemeinsamen Zeitung STEP 21 [Weiße Flecken]. In 15 Geschichten berichteten sie über journalistische Lücken und die Presse als Propagandainstrument.

Immer wieder waren die Jungredakteure während ihrer Recherchen entsetzt darüber, wie stark die Zensur tatsächlich eingegriffen hat, wie wenig von der Wahrheit und dem geschehenen Unrecht in den so genannten "Nachrichten" übrig blieb. Durch ihre Recherchen in der damaligen Presse haben sie nicht nur gelernt, heute aufmerksamer Zeitung zu lesen als vorher. Das Projekt hat ihnen auch die Möglichkeit gegeben, dieses neue Bewusstsein als aufgeklärte und verantwortungsbewusste Journalisten in der Praxis umzusetzen

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

STEP 21 [Weiße Flecken] hat nicht nur den Spagat zwischen Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsperspektiven bewältigt, sondern auch den zwischen den Ländern Polen und Deutschland. Die Teams aus beiden Ländern spiegelten in ihren Beiträgen die Zeit des Nationalsozialismus aus zwei verschiedenen Blickpunkten wider. Der Kontakt zwischen den Jugendlichen und die gemeinsame Teilnahme am Projekt waren und sind ein wichtiger Baustein für den Dialog zwischen den Nachbarländern. Mit ihrer Zeitung plädierten die jungen Deutschen und Polen für Toleranz, Verantwortung und Zivilcourage und für die Dringlichkeit einer zeitgemäßen Form des Erinnerns.

Reaktionen auf das Projekt

Die Texte der ersten STEP 21 [Weiße Flecken]-Zeitung berührten die Menschen. Viele Zeitzeugen meldeten sich, um step21 ihre Geschichte zu erzählen. In vielen Briefen und Emails wurde die Arbeit der Jugendlichen nicht nur gelobt, sondern von den erfahrenen Journalisten gewürdigt. Pädagogen aus ganz Deutschland und Polen bestellten Klassensätze für ihren Unterricht. Knapp 30.000 Exemplare wurden an Initiativen, Institutionen und private Interessenten verschickt.

Was sagen die Redakteure von STEP 21 [Weiße Flecken]?

Hier ein paar O-Töne von Teilnehmern:

“Das Projekt [Weiße Flecken] hat viel in meinem Leben geändert, ich bin aufmerksamer geworden und engagiere mich viel mehr.“

Katarzyna Lorenc aus Krakau

 

 „Mir ist durch das Projekt bewusst geworden, wie oft wir eigentlich eine ‚vorgegaukelte’ Meinung annehmen ohne darüber richtig nachzudenken, selbst heute. Es hat mich beeindruckt, fast schon schockiert, wie sehr wir von den Medien beeinflusst werden. Deshalb finde ich wichtig, dass jeder den kritischen Umgang damit erlernt.“

Arek Blaszczyk aus Ulm

 

 „Mit älteren Menschen zu sprechen und zu hören, was sie sagen möchten, bringt einem diese Generation näher. Denn gerade von diesen Menschen erwarten wir nach der Behandlung des Nationalsozialismus im Unterricht eine Erklärung für eben diesen Zeitabschnitt der deutschen Geschichte.“

Sandra Hinzmann aus Bad Zwischenahn

 

 „Das Projekt war mehr als nur gelungen! Verbesserungsvorschläge: keine! Ich würde/werde es jedem empfehlen daran teilzunehmen, weil es unsere Verantwortung ist.“

Sebastian Steinheimer aus Seligenstadt

 

 „Ich würde jedem empfehlen an einem solchen Projekt teilzunehmen, da man unbezahlbare Erfahrungen fürs Leben macht!“

Jonas Müller aus Aalen

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Weiße Flecken

Wie die dritte Ausgabe der
[Weiße Flecken]-Zeitung und der Unterrichtsbaustein bestellt werden können, erfährt man hier.

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Die Zeitung-3. Ausgabe

3. Ausgabe4953 kb

Die Zeitung-2. Ausgabe

2. Ausgabe5135 kb